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Ein Tag im Leben unserer Geschäftsleitung

Wie heisst du, welche Funktion hast du im Rosenpark und seit wann arbeitest du hier?
Natascha Saxer / Geschäftsleitung Stiftung Rosenpark und Spitex Gersau seit dem 16. September 2024.


Wie bist du zu deinem Beruf und schliesslich zum Rosenpark gekommen?
Als diplomierte Pflegefachfrau HF habe ich schon immer gerne Verantwortung übernommen. Die Arbeit mit Menschen, ihren individuellen Geschichten und Bedürfnissen, hat mich von Anfang an interessiert und in meiner Berufswahl bestärkt.

Gleichzeitig schätze ich neue Herausforderungen und die Möglichkeit, mich fachlich wie auch persönlich weiterzuentwickeln. Mit dem Neubau des Rosenparks darf ich wertvolle Erfahrungen sammeln, Verantwortung übernehmen und die Weiterentwicklung aktiv mitgestalten. Die Spitex in Gersau ist für mich ein neues Tätigkeitsfeld, das mir nochmals andere Perspektiven eröffnet und meinen Erfahrungsschatz erweitert. All diese Erfahrungen darf ich in meinen persönlichen «Rucksack» packen, sie begleiten und bereichern mich auf meinem beruflichen Weg.


Wann beginnt dein Arbeitstag und wie sieht dein typischer Tagesablauf aus?
Mein Arbeitstag beginnt meistens zwischen 7.00 und 8.00 Uhr. Einen wirklich typischen Tagesablauf gibt es allerdings kaum, denn die Tage sind sehr abwechslungsreich. Meist warten bereits am Morgen zahlreiche Gespräche, Sitzungstermine und natürlich auch einige Mails auf mich.

Zurzeit beschäftigen wir uns zudem intensiv mit der Erarbeitung und Überarbeitung verschiedener Konzepte. Das bedeutet viel Lesestoff, Abstimmung und Denkarbeit.

Viele Termine finden auch ausser Haus statt. Dann heisst es: weg vom Büro, ab ins Auto und weiter nach Gersau, Ibach oder an einen anderen Ort. So bin ich viel unterwegs, treffe unterschiedliche Menschen und kaum ein Arbeitstag gleicht dem anderen.


Welche Aufgaben gehören zu deinem Arbeitsalltag und was davon machst du besonders gerne?
Mein Arbeitsalltag ist sehr vielseitig und bringt ganz unterschiedliche Aufgaben mit sich. Besonders freue ich mich aber, wenn ich mir die Zeit nehmen kann, wieder einmal durch die verschiedenen Abteilungen zu gehen. Der persönliche Kontakt mit den Mitarbeitenden, den Bewohnenden und ihren Angehörigen ist mir sehr wichtig. Diese Begegnungen und Gespräche geben mir viel und sind für mich ein besonders schöner Teil meiner Arbeit.


Was ist dir in der Zusammenarbeit mit deinen Kolleginnen und Kollegen besonders wichtig?
In der Zusammenarbeit sind mir vor allem Offenheit und Ehrlichkeit wichtig. Ich schätze es, wenn man Dinge direkt ansprechen kann und respektvoll miteinander umgeht. Und natürlich darf auch der Humor nicht fehlen, gemeinsam lachen zu können, gehört für mich zu einer guten Zusammenarbeit einfach dazu.


Was machst du gerne in deiner Freizeit? Was bereitet dir ausserhalb der Arbeit Freude?
In meiner Freizeit zieht es mich gerne nach draussen in die Natur, ob in die Berge oder an den See, Hauptsache frische Luft und ein bisschen Abstand vom Alltag. Dabei darf Luna natürlich nicht fehlen, sie ist meine treue Begleiterin.

Daneben gehe ich auch sehr gerne an Konzerte. Ein Abend mit gutem 80er-Rocksound ist für mich der perfekte Ausgleich – laut mitsingen, abschalten und einfach geniessen.

Aber es darf auch mal etwas ruhiger sein: Ich lese gerne und kann dabei wunderbar abschalten und in eine andere Welt eintauchen. Die Mischung aus Natur, Musik und einem guten Buch ist für mich der perfekte Ausgleich zum Arbeitsalltag.


Gibt es einen persönlichen Wunsch, Traum oder ein Ziel, das du dir noch erfüllen möchtest?
Mit 50 in Frühpension gehen :-)! Nein, natürlich nicht, dafür arbeite ich viel zu gerne.

Ich glaube, ich habe eigentlich immer irgendwelche Ziele und Wünsche und versuche, diese auch Schritt für Schritt zu erreichen. Beruflich ist mein aktuelles grosses Ziel, unseren Neubau zu beziehen und mitzuerleben, wie all die Planung und Arbeit Realität wird.

Und privat? Da gibt es schon länger ein Ziel: Endlich Gitarre spielen lernen! Vielleicht klappt es ja irgendwann mit dem 80er-Rocksound nicht mehr nur beim Zuhören, sondern auch auf der eigenen Gitarre :-).